Testberichte

OneForAll Xsight Color und Xsight Touch Testbericht

[Sponsored] Im Zuge einer Trigami-Kampagne habe ich die Gelegenheit die Universalfernbedienungen OneForAll Xsight Color und OneForAll Xsight Touch zu testen. Beide Produkte versprechen mit dem Chaos bei der Bedienung mehrerer Heimkino-Geräte aufzuräumen und mit besonderen Features das Fernsehvergnügen noch unbeschwerter zu machen. Dem bin ich in einem Praxistest einmal nachgegangen.

Wie wohl in fast jedem Haushalt liegen auch bei mir im Wohnzimmer einige Fernbedienungen herum. Allein für Fernseher, DVD-Player und Stereoanalage kommen drei zusammen. Wer noch einen Digital-Receiver für DVB-T oder Sattellitenempfang hat, ist das Fernbedienungschaos schnell leid. Universalfernbedienungen bieten hier Abhilfe.

Fernbedienungen im Vergleich

Die OneForAll Xsight Universalfernbedienungen (rechts) im Vergleich mit herkömmlichen.

OneForAll Xsight Color

Die OneForAll Xsight Color unterstützt bis zu 18 Geräte gleichzeitig. Die Universalfernbedienung bietet einen 2,2″ Farbbildschirm und wird mit drei AA-Batterien betrieben. Das Tastenlayout ist übersichtlich und jede Taste findet sich dort, wo man sie erwartet. Die Hintergrundbeleuchtung der Tasten ist dabei besonders praktisch.

Im Lieferumfang sind neben der Fernbedienung auch drei Batterien, eine Kurzanleitung und ein USB-Kabel sowie eine Installations-CD für den später beschriebenen Anschluss an den Heim-PC enthalten. Mit fast 23 cm Höhe, knapp 6 cm Breite sowie bis zu rund 2,5 cm Dicke wirkt die Universalfernbedienung etwas klobig und ist mit satten 240 g Gewicht doppelt so schwer wie meine Originalfernbedienungen. Das Gerät ist aktuell zwischen 90 und 140 EUR bei Amazon.de erhältlich.

OneForAll Xsight Touch

Die OneForALL Xsight Touch unterstützt ebenfalls bis zu 18 Geräte gleichzeitig. Der 2,2″ große Touch-Screen erleichtert die Bedienung gegenüber der bei der Xsight Color neben dem Bildschirm angebrachten Tasten sehr, reagiert allerdings nicht immer bei der ersten Berührung. Statt mit normalen Batterien, wird diese Universalfernbedienung mit einem Lithium-Ionen-Akku betrieben. Das Tastenlayout ist identisch zum Schwesterprodukt, man findet sich also auch hier selbst im Dunkeln gut zurecht. Einziges Manko: statt eines Tastendrucks zum Weiter- und Zurückblättern der Seiten auf dem Display, muss man unter dem Display in die jeweilige Richtung auf einer Einkerbung mit dem Finger gleiten. Das Umblättern gelingt so leider oft nicht auf Anhieb.

Im Lieferumfang sind die Fernbedienung, der Akku mit Ladestation und Netzteil, eine Kurzanleitung und wieder ein USB-Kabel sowie eine Installations-CD enthalten. Die Xsight Touch ist deutlich schlanker, als die Xsight Color, und ist mit rund 22 cm Höhe, ebenfalls ca. 6 cm Breite, aber unter 2 cm Höhe relativ handlich. Auch die 187 g Gewicht machen nur noch einen kaum spürbar Unterschied zu meinen anderen Fernbedienungen aus. Bei Amazon.de zahlt man für die edle Universalfernbedienung mit Touch-Screen derzeit rund 145 bis 185 EUR.

Einrichtung und Bedienung

Nachdem man Batterien bzw. Akku eingelegt hat, entfernt man die bedruckte Schutzfolie vom Display, drückt eine beliebige Taste und folgt den Anweisungen. Hierbei wählt man zunächst die Sprache und Region, stellt dann die Uhrzeit ein und lernt die Funktionen durch ein kurzes Tutorial am Bildschirm kennen. Die Geräte-Einrichtung ist Dank vorprogrammierter Geräte ziemlich simpel. Man wählt einfach den Gerätetyp und Hersteller aus, testet kurz die Funktion und kann direkt umsteigen. Selbst bei meinem relativ alten Verstärker hat das problemlos geklappt.

abgeschnittene Übersetzung
Einige Texte sind abgeschnitten und daher leider unverständlich

Die Tasten können auch nach eigenen Wünschen belegt werden. Dazu haben die Universalfernbedienungen einen Infrarotempfänger am unteren Ende. Man wählt einfach die gewünschte Taste auf der Bedienung oder belegt eine neue im Display und richtet die Originalfernbedienung auf das Ende der Xsight, drückt auf die entsprechende Funktionstaste und wartet auf die Erkennungsbestätigung auf dem Display. Zwar sind alle Anweisungen übersetzt, leider passen die deutschen Texte jedoch nicht alle in den vorgesehenen Platz auf dem Bildschrim. Unschön ist auch, dass man durch die vorwiegend glänzende Oberfläche bei beiden Fernbedienungen mit jeder Berührung deutlich sichtbare Fingerabdrücke hinterlässt. Das ist bei meinen anderen, matten Bedienungen nicht der Fall. Allerdings bleibt hier mit der Weile auf der rauen Oberfläche eher Schmutz hängen.

Favoriten, Aktivitäten und Profile

Lieblingssender als Favoriten
Die Lieblingsprogramme sind mit einem Tastendruck erreichbar

Der besondere Clou der Xsight-Fernbedienungen sind die ergänzenden Funktionen. Besonders die Favoriten haben es mir hier angetan. Nachdem man die Installations-CD ausgeführt und die Fernbedienung via USB an seinen Rechner angeschlossen hat, kann man seine Lieblingsfernsehsender über eine Webplattform auf der Fernbedienung als Favoriten speichern. Nach Druck auf das Favoritensymbol erscheinen diese auf dem Bildschrim. In der Regel wird sogar das Senderlogo angezeigt, was die Suche noch einfacher macht. Auf der Website kann man auch Aktivitäten, über die man mit einem Tastendruck mehrere Geräte gleichzeit beliebig bedienen kann, und Profile verwalten. Letztere sind wohl besonders für Familien interessant, da so jedes Familienmitglied seine eigenen Favoriten speichern kann. Übrigens ist der USB-Anschluss an der linken Seite der OneForAll-Fernbedienung unter einer Gummiabdeckung versteckt.

Was mich dabei allerdings gestört hat ist die erforderliche Online-Registrierung bei der auch für die Funktion nicht notwendige persönliche Daten abgefragt werden, wie z. B. das Alter. Außerdem startet die Desktopverknüpfung die Website nicht in meinem bevorzugten Standardbrowser, Firefox, sondern ausschließlich im Internet Explorer. Auch kam es vor, dass bei der Aktualisierung der Einstellungen ohne für mich nachvollziehbaren Grund zunächst der Browser und dann der ganze PC abgestürzt sind. Hier hätte ich mir eine freiwillige Registrierung und eine stabiler laufende Desktop-Anwendung gewünscht.

Mein persönliches Fazit

Die OneForAll Xsight Universalfernbedienungen halten, was sie versprechen: das Fernbedienungschaos auf dem Wohnzimmertisch ist Geschichte. Die meisten Geräte sind bereits vorprogrammiert. Die Xsight Color kannte den Hersteller meines Flachbildfernsehers, SEG, im Gegensatz zur Xsight Touch nicht. Über das Internet sind jedoch auch noch weitaus mehr Marken programmierbar. Zur Not muss man selbst Hand anlegen und die Fernbedienung die gewünschten Funktionen lernen lassen.

Die Xsight Color wirkt sehr klobig und ist auch viel schwerer, als übliche Fernbedienungen. Diesen Nachteil räumt die Xsight Touch hingegen weitgehend aus. Auch die Steuerung über den Touchscreen mit seinen ausreichend großen Bedienungsfeldern ist deutlich komfortabler, als mit den Tasten der Xsight Color, auch wenn nicht jede Berührung auf Anhieb erkannt wird. Einzig das Blättern der Seiten auf dem Bildschirm fällt mit der entsprechenden Taste der Xsight Color leichter. Das Gleiten über die Kerbe unter dem Touchscreen der Xsight Touch funktioniert oft nicht auf Anhieb. Die Favoritenfunktion beider Bedienungen ist besonders komfortabel, wenn man die entsprechenden Sendernummern nicht schon alle im Kopf hat. Mit den Aktivitäten und den Profilen konnte ich persönlich allerdings wenig anfangen.

Wer einfach nur mehrere Geräte mit einer Fernbedienung steuern will, auf Farbdisplay sowie anderen Schnick-Schnack verzichten kann und sich einmalig die Mühe macht die Funktionen zur Not auch selbst zu programmieren, kann sich eine deutlich günstigere Universalfernbedienung anschaffen. Wem das nicht genügt, empfehle ich die OneForAll Xsight Touch, weil die Bedienung über den Touch-Screen insgesamt intuitiver und das Gerät deutlich handlicher ist. Dieser Komfort hat mit deutlich über 100 EUR aber einen stolzen Preis. Übrigens, wer sich für die OneForAll Xsight Universalfernbedienungen interessiert, findet dazu auch bei Facebook und Twitter weitere Infos.

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