Testberichte

Mein HTC Desire Testbericht: Das ultimative Smartphone?

Vor ein paar Wochen sind Andreas und ich endlich von unseren nicht mehr zeitgemäßen Nokia e71 Smartphones auf das HTC Desire umgestiegen. Da ich das Gerät nun einige Zeit intensiv im Einsatz habe, will ich meine Erfahrungen damit teilen. Im folgenden Testbericht gehe ich ausführlich auf die Vorzüge und Probleme des Android-Smartphones im täglichen Einsatz ein.

Entscheidungsgrundlage

Im Vorfeld haben wir lange recherchiert und überlegt, welche Plattform und welches aktuelle Gerät wohl das beste für uns ist. Dabei war uns besonders wichtig, dass wir ein offenes und durch Apps erweiterbares System wählen. Obwohl auch Nokia mit dem Ovi-Store mittlerweile die Funktionserweiterung seiner Symbian-Handys ermöglicht, blieb dieses System aufgrund der eher enttäuschenden Erfahrungen mit dem e71 aus. Erste Anlaufstelle für die Suche sind natürlich die Testberichte und Ranglisten einschlägiger Magazine. Letztlich blieb nur die Entscheidung zwischen der Plattform von Apple oder der von Google (unterstützten). Da wir zudem Wert auf eine gewisse Auswahl bei den Endgeräten legten und uns die mit dem Apple-System verbundenen Einschränkungen missfielen, hatten wir uns für das Android-Betriebssystem entschieden.

HTC Desire vs. Nokia e71
Zwischen dem Nokia e71 und dem HTC Desire liegen Welten. (Fotografiert mit Nokia e71)

Die Qual der Wahl

Die Gerätevielfalt ist natürlich auch teilweise ein Nachteil. Bei Apple muss man nicht lange nachdenken. Hier bleibt nur die Entscheidung wie viel Geld man ausgeben will, also ob man sich das neuste iPhone mit 32 GB bzw. mit 16 GB oder sogar nur den Vorgänger leisten will. Da wir uns aber gegen Apple entschieden, begann die Suche erneut. Neben den diversen Geräten von HTC hatten auch Samsung und Motorola zuletzt gute Android-Smartphones herausgebracht.

Beim Lesen unzähliger Testberichte und Meinungen kamen wir jedoch immer wieder zu dem Ergebnis, ein HTC Desire sollte es sein. Fragt sich nur welches? Das “alte” Desire, das neue Desire HD oder gar das HTC Desire Z mit physikalischer Tastatur? Das Thema Schreiben mit Tasten oder Touchscreen beschäftigte mich am meisten, hatte ich mich doch an die Vorzüge einer vertikal angeordneten vollständigen Tastatur unter dem Display schnell gewöhnt. Dies war auch der Grund, warum ich vor der Grundsatzentscheidung für Android immer wieder mit dem Blackberry Torch liebäugelte, das beide Welten (Touchscreen und Tastatur) am besten zu vereinen schien. Ein vergleichbares Gerät gibt es für Android leider nicht und das HTC Desire Z mit horizontaler Tastatur überzeugte mich ebenfalls wenig.

Blieben also das “normale” Desire oder das Desire HD. Da letzteres etwa 100 Euro teurer war, sich aber von den technischen Daten her kaum abhob, fiel die Entscheidung letztlich auf die erste Generation vom HTC Desire. Dieses kann nach einem Software-Update ebenso HD-Videos aufzeichnen. Auch ist die Bildschirmauflösung gleich, aber der Display etwas kleiner und das Gerät daher insgesamt kompakter. Ein weiterer auffälliger Unterschied war die Größe vom internen Speicher, was allerdings Dank Erweiterungsmöglichkeit durch eine mitgelieferte Speicherkarte nicht ausschlaggebend sein sollte – dachten wir zu diesem Zeitpunkt zumindest.

Erster Eindruck

Nach einigen Lieferschwierigkeiten hatte ich dann endlich mein neues Smartphone, ein gutes Gefühl. Durch seine leicht abgerundete Form liegt das Desire angenehm in der Hand. Die Anzahl der Tasten ist überschaubar. Die Verarbeitung wirkt wertig, auch wenn die Akkuabdeckung weniger überzeugt. Der Display hingegen ist grandios. Ob in unseren Geräten nun ein AMOLED-Display oder Super-LCD verbaut wurde, lässt sich nur erahnen. Dies war auch ein Punkt bei dem wir uns nach vielem Hin und Her bis zuletzt immer noch unsicher waren. Letztlich macht es aber wohl kaum einen Unterschied.

Dann der erste Start, Android, Aufbruch in eine neue (Google-)Welt. Leider setzt das System die Registrierung eines Emailaccounts bei Google voraus, warum auch immer. Einen “normalen” Account hatte ich schon, jetzt auch widerwillig ein Google-Postfach, das ich aber weiterhin nicht benutze. Ich empfinde diesen Zwang als unnötig und störend, gerade wo es immer hieß, Android sei offener und unabhängiger als Apples iOS – am Ende nur Augenwischerei. Auch die Datenschutztexte liest man wohl lieber nicht. Google-Skeptiker sollten sich eher für ein anderes System entscheiden. Hat man diese “bittere Pille” geschluckt, empfängt einen Android auf dem Desire mit der vielfach gelobten Oberfläche “HTC Sense”. Hier fehlt mir der Vergleich, aber das System macht einen sehr flüssigen und durchdachten Eindruck.

Nachdem man das Gerät auch mit Facebook und Twitter verbunden hat, verschmilzt das Telefon weitgehend mit den Social-Networks. Besonders beim Adressbuch macht sich dies positiv bemerkbar. Telefoneinträge können mit Online-Profilen verbunden werden, genauso wie mit Skype-Kontakten (nachdem entsprechende App installiert wurde). So werden die Daten immer aktuell gehalten und die Einträge bekommen ein Gesicht. Das Adressbuch 2.0 ist Wirklichkeit geworden, toll!

Schreiben auf der Touchscreen-Tastatur

Meine größte Befürchtung, das Tippen auf dem Touchscreen sei sehr viel langsamer und unkomfortabler als auf einer physikalischen Tastatur hat sich nicht bewahrheitet. Denn das Desire hat eine sehr gute Autokorrektur. Der Trick ist es also, sich gar nicht vom Touchscreen beeindrucken zu lassen und zu versuchen jeden Buchstaben exakt zu treffen. Ich tippe mittlerweile wild los und am Ende kommt meistens das heraus, was ich schreiben wollte – und natürlich lernt das System auch gewissermaßen mit. Einzig ein paar Ungereimtheiten stören noch: so wird aus “schon” immer “schön”, was ich unnachvollziehbar finde. Ansonsten ist die Worterkennung nahezu perfekt. Das hatte ich wirklich nicht erwartet. Und wer Google auch noch ein Stimmprofil zu seinem Account frei Haus liefern möchte, kann sogar teilweise schon auf eine automatische Spracherkennung für die Texteingabe zurückgreifen.

Immer für einen Schnappschuss gut

Besondere Erwartungen hatte ich auch an die integrierte Kamera. Wir hatten uns beispielsweise gegen das Samsung Galaxy S entschieden, weil es keine Blitzfunktion hat. Damit fallen Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen aus. Aber gerade, wenn man abends mit Freunden unterwegs ist, möchte man doch mal einen Schnappschuss machen. Mit 5-Megapixel-Fotos und LED-Blitz sowie der HD-Videoaufnahmemöglichkeit (nach dem Update auf Android-Version 2.2) ist das Desire bestens gerüstet. Die Bild- und Videoqualität ist gut. Einzig der Blitz ist bei nahen Objekten manchmal zu hell, sodass diese beinahe weiß erscheinen. Damit kann man aber umgehen. Gut finde ich, dass man per Fingerdruck auf dem Touchscreen den Fokus für die Aufnahme manuell ändern kann. Bei Twitpic findet man einige Fotos, die ich mit dem Desire gemacht habe, und bei Youtube ist ein entsprechendes HD-Video abrufbar. Für den Privatgebrauch sind die Ergebnisse ausreichend und daher kann ich auf eine zusätzliche Kompaktkamera oder einen Camcorder bislang gut verzichten.

Telefonie, Musik, Social-Networks, SMS, Kalender, Email und Webbrowser

Ach ja, telefonieren kann man mit dem HTC Desire natürlich auch. Die Sprachqualität ist leider nicht unbedingt die beste, aber das ist mit Sicherheit auch situations- und netzabhängig. Allerdings ist das Headset eine Fehlkonstruktion. Das im Kabel integrierte Mikrofon hängt so tief, dass das Gegenüber selbst bei groß gewachsenen Menschen kaum etwas versteht. Man muss das Mikro also ständig hochhalten, was natürlich nicht im Sinne des Erfinders sein kann. Noch schlimmer ist der Lautsprecher zum Freisprechen, dessen Klang einfach nur grausam ist und bei weitem nicht an die Qualität vom alten Nokia herankommt.

Wenigstens zum Musikhören erfüllt das Headset seinen Zweck. Mit drei Tasten kann man die Musik starten, stoppen, vor- und zurück springen oder Anrufe annehmen, ohne das Telefon aus der Tasche zu nehmen. Nur ein Lautstärkeregler fehlt hier leider. Dieser befindet sich in Form einer Wippe an der linken Seiten des Geräts. Damit lässt sich, anders als beim e71, die Lautstärke auch bei aktivierter Telefonsperre regeln. Auch der Touchscreen stellt die gleichen Funktionen, wie das Headset, selbst im gesperrten Modus zur Verfügung. Der Musikplayer mag zwar nicht an iTunes heran kommen, gefällt mir aber dennoch. Man kann die mobile Sammlung einfach durchstöbern, wobei auch CD-Cover angezeigt werden. Außerdem kann man Listen anlegen und Musik dazukaufen. Letzteres habe ich noch nicht ausprobiert und kann daher nichts weiter dazu sagen.

Wie schon erwähnt ist das Adressbuch ein echtes Highlight. Neben den eigenen Einträgen und aktuellen Online-Fotos zeigt es nach Verbinden mit den einschlägigen Social-Networks in der Adressübersicht sogar auszugsweise die letzte Statusmeldung der Freunde an. Man kann sich zudem die Facebook-Profildaten direkt anzeigen lassen. Dadurch, dass Android am oberen Bildschirmrand Meldungen von Anwendungen zulässt, informieren Twitter und Facebook einen auf Wunsch auch automatisch nach regelmäßigem Abruf über neue Erwähnungen, Kommentare oder Direktnachrichten. So empfängt man nicht nur SMS, sondern auch Online-Mitteilungen der Freunde. Ein echter Mehrwert für alle, die diese Netzwerke intensiv nutzen.

Wichtig für den Geschäftsalltag ist auch eine vernünftige Kalender- und Email-Funktion. Hier ist die direkte Google-Anbindung erstmals von Vorteil. Kalendereinträge lassen sich so im Hintergrund ohne Weiteres synchronisieren. Die Emailfunktion erfüllt auch bei anderen Postfächern beispielsweise über IMAP ihren Sinn. Leider werden Emails jedoch nicht wie SMS in einer Art Chatansicht angezeigt. Bei Letzteren hat man hier jedoch einen guten Faden der Konversation mit Anderen. Was für den Geschäftsalltag fehlt, ist eine Anbindung an die Business-Netzwerke XING und Linkedin. Beide Online-Plattformen haben den Android-Trend weitgehend verschlafen und bieten, wenn dann nur eher lieblos wirkende Applikationen an. Hier ist die jeweilige mobile Website zu bevorzugen. Ein Adressbuchabgleich entfällt dabei aber leider, was wohl eher an der Rückständigkeit der Netzwerkanbieter scheitert als an der Smartphone-Plattform. Dank des vorinstallierten Webbrowsers kann man auch auf vollständigen Webseiten komfortabel mobil surfen. Mit einem doppelten Tippen auf den Screen aktiviert man die Zoomfunktion. Gescrollt wird ebenfalls mit dem Finger.

Probleme im Alltag

Mit Sicherheit habe ich die Möglichkeiten des Systems noch lange nicht ausgeschöpft, aber darum geht es mir in meinem Testbericht auch gar nicht. Auf den ersten Blick machen das Desire und Android natürlich einen sehr guten Eindruck, wenn man zuletzt Symbian oder sogar Windows Mobile gewohnt war. Die wirklichen Stärken und Schwächen offenbaren sich aber selbstverständlich erst, wenn man das Geräte mal ein paar Wochen im intensiven Einsatz hatte.

Speichermeldung
Dauerstress: Akku leer, Speicher voll.

Das erste erhebliche Manko ist die kurze Akkulaufzeit. Die Akkuausdauer mag bei vergleichbaren Telefonen ähnlich schlecht sein, aber eigentlich müsste man selbst oder gerade bei dieser Art von Smartphone erwarten können, dass der Akku im “Normaleinsatz” wenigstens 24 Stunden lang hält. Dies ist leider bei weitem nicht der Fall. Ich lade das Gerät jede Nacht. Leider ist der Akku teilweise schon leer, bevor ich abends nach Hause komme. Wenn man das Laden mal vergisst, steht man morgens ohne funktionierendes Handy da. Bei einem Preis von über 400 Euro eigentlich inakzeptabel für ein “All-in-One”-Gerät. Schließlich will man die vielen Features wie den Musik-Player, den ständigen Online-Austausch mit Freunden und zu guter Letzt auch die Telefonfunktion ausgiebig nutzen. Wozu kauft man sich sonst so ein teures Smartphone?

Die zweite große Schwachstelle der Kombination Android und HTC Desire ist der knappe interne Speicher. Dieses Problem stellt sich zwar erst nach einiger Zeit heraus, wenn man eine Reihe von Apps heruntergeladen hat, stört dann aber dauerhaft. Denn irgendwann merkt man, dass die Anwendungen standardgemäß auf dem Telefonspeicher abgelegt werden. Kein Problem, denkt man, die zusätzliche Speicherkarte ist groß genug. Doch weit gefehlt: viele Apps lassen sich gar nicht verschieben, wenn der jeweilige Entwickler dies nicht so vorgesehen hat. Gerade die App von Facebook hat sich auf die Dauer als Speicherfresser herausgestellt. Nach und nach speichert Facebook immer mehr Daten auf dem Telefon, die sich nicht verschieben lassen. Man kann diese zwar löschen, verliert jedoch gleichzeitig die vorgenommenen Einstellungen. Ein regelmäßig notwendiges Übel.

Die Speichermisere geht so weit, dass man irgendwann keine Updates des Betriebsystems mehr durchführen kann, da diese gerne mal 25 der nur knapp 150 nach Werkseinstellung übrig gebliebenen Megabyte benötigen. Auch das Fotoalbum lässt sich irgendwann nicht mehr anzeigen, selbst wenn alle Bilder auf der Speicherkarte liegen. Ebenso hängt die bisher so flüssige Oberfläche scheinbar immer öfter, je voller der Speicher wird. Alles in allem ein Unding. Hier haben sowohl die Entwickler des Betriebssystems, dann der Hardware-Hersteller und zu guter Letzt viele App-Herausgeber gepennt – dumm, dümmer, am dümmsten. Am Ende verlieren alle: zuerst die App-Entwickler, da nicht verschiebbare Apps als erstes vom Telefon fliegen, dann der Smartphone-Hersteller, weil sich der Kunde permanent ärgert, und am Ende entscheidet man sich womöglich doch noch für ein iPhone, das einem alle Entscheidungen abnimmt, womit Google bzw Android auch “aus dem Spiel” wären.

Fazit: Gut, aber nicht gut genug!

Der Umstieg von Symbian auf Android ist ein Quantensprung. Schade finde ich dennoch, dass man wie auch schon beim Nokia e71 von den wirklich relevanten Schwächen vom HTC Desire kaum etwas in professionellen Testberichten lesen konnte. Beide Geräte wurden zur Zeit meiner jeweiligen Kaufentscheidung als das beste Smartphone gehandelt und beide haben im Alltag enttäuscht. So sollte wohl schon zum Verkaufsstart klar gewesen sein, dass beispielsweise der interne Speicher beim Desire nicht weit reicht und das dies einen echten Flaschenhals darstellt. In den Datenblättern liest man zwar immer 512 Megabyte, was bei rund einem Megabyte pro App erst mal viel erscheint. Dass der Großteil davon jedoch schon im Werkszustand belegt ist, war selbst mir so nicht bewusst. An die kurze Akkulaufzeit habe ich mich beinahe schon gewöhnt und versuche meine Nutzung entsprechend darauf einzustellen. Glücklicherweise unterstützt Android einen dabei mit einem halbwegs sinnvollen Energie-Management. Mit meiner heutigen Erfahrung hätte ich jedoch wohl doch zum teureren HTC Desire HD gegriffen, in der Hoffnung, dass der dreimal so große Speicher und der neuere Akku länger halten.

Was sind Deine Erfahrungen mit dem HTC Desire oder ähnlichen Geräten?

9 thoughts on “Mein HTC Desire Testbericht: Das ultimative Smartphone?

  1. Christian

    Danke für den fundierten Bericht.
    Nun weiß ich das ich leider noch mit dem Kauf eines HTCs auf die nächste Generation warten muß.

  2. CBS

    Zumindest das Speicherproblem sollte beim HTC Desire HD weitgehend erledigt sein, Christian. Dass der Akku wirklich mehr taugt, ist aber wohl eher unwahrscheinlch, zumal der Hauptverbraucher, das Display, beim HD noch größer ist. :-S

  3. Ich habe ja selbst das Android seit knapp einem Jahr im Einsatz und seit einiger Zeit auch testweise das HTC Desire.
    Vom Display her gewinnt das HTC mit Abstand, aber die Tastatur im Milestone ist einfach großartig. Auch wenn das Schreiben mit der Bildschirmtastatur bei beiden Handys gut ist, dann gewinnt trotzdem eine Tastatur.
    Das mit dem internen Speicher ist wirklich ein großes Problem, dass jedoch mit Android 2.2, welches für das Desire schon verfügbar ist, komplett gelöst wurde (Stichwort Apps2SD).

    Und ein Stromfresser ist das Handy auch nur, wenn man die gesamte Zeit GPS, WLAN und EDGE aktive hat, diese sollte man in Sinnvollenmomenten abschalten, dann hält das Handy auch bei exesiver Nutzung bis zu 5 Tagen.

  4. CBS

    Danke für Deinen Kommentar, Jens. Leider ist das Speicherproblem eben selbst mit Android 2.2 und Apps2SD nicht gelöst. Ich habe beides, aber es lässt sich eben nicht jede App und deren Daten verschieben, wenn man das Desire nicht “rootet”. Gerade App-Dickschiffe wie Facebook und Twitter fressen also weiterhin jede Menge internen Speicher. Das Energiemanagemente habe ich ja auch schon agesprochen. Ich nutze dazu das Widget, wo man WLAN, Bluetooth, GPS, Updates und Bildschirmhelligkeit steuern kann. GPS habe ich sogut wie nie im Einsatz, da die Ortung via GSM-Netz und WLAN meist ausreicht. Bluetooth brauche ich auch kaum. WLAN schalte ich nur bei Bedarf an. Die Bildschirmhelligkeit habe habe ich auch nicht auf volle Power. Gegen Abend reduziere ich diese meist und deaktiviere ab dem letzten Drittel Akkuleistung auch noch die automatischen Updates. Das alles hilft letztlich nix. Viel mehr als 12 Stunden hält der Akku selten!

  5. Pingback: Mein iPhone und ich - Literatenmelu

  6. Clemens Pahl

    @JENS:

    Ein Desire? Bis zu 5 Tage?
    Sorry, aber das bekommt man HÖCHSTENS hin, wenn das Gerät die ganze Zeit im FLUGZEUG-MODUS ist, und das Display nie aktiviert wird…

    Sobald man das Gerät aber wie ein Telefon, oder gar wie ein SMARTPHONE nutzt, ist nach spätestens 2 Tagen Schluss (und das auch nur, wenn man die Datenverbindungen wirklich nur bei Bedarf aktiviert, und das Gerät kaum nutzt)

    Aber 5 Tage? Never…! ;-)

  7. CBS

    Selbst an zwei Tage ist bei mir kaum zu denken, Clemens. Diese Woche musste ich es auf einer Geschäftsreise auch mal als Smartphone benutzen (Telefonate, Emails, Navigation) und durfte es im Acht-Stunden-Takt laden. :-( Selbst bei sehr sparsamer Nutzung hat es noch nie mehr als 24 Stunden gehalten, 12-14 Stunden sind eher die Regel.

  8. chris

    ja da kann ich meinem vorredner nur beipflichten…vieleicht mal 16 stunden aber dann ist bei mir auch der saft raus…aber sehr schöner und ausfühlicher bericht hat mir gefallen!wünsche dir oder euch noch viel erfolg lieben gruß chris

  9. htc desire an sich ist wirklich elegant und schön, es läuft alles reibungslos und flüßig.
    Das einzige was mich stört und was wirklich nicht normal ist, ist mein akku.
    Die einstellungen sind alle minimal, trotzdem komme ich nicht über 3 stunden aktive akkulaufzeit.
    teilweise hält der akku nur eine stunde bei fast niedrigster einstellung.
    das ist eindeutig zu wenig.
    es gab nächte an denen der akku im standbymodus um 50% gesunken ist.
    ich hab schon viel probiert um die laufzeit zu verbessern, bisher jedoch erfolglos.
    Es soll auch bei manchen der fall sein das die akkueinzeige nicht das anzeigt was noch wirklich drin ist, kann man zwar mit einer akku kallibrierung abhilfe schaffen, aber bei so einem handy sollte das mindestens schon gemacht worden sein.

    das handy ist meiner meinung nach top aber ein handy das nicht mal halb so lang hält als ein “gaming” laptop verdient sogar weniger als einen stern.

Kommentar schreiben