Wirtschaft

StudiVZ: 2.000.000 für 5.000 Euro?

10.01.2007, Wirtschaft, CBS 6 Reaktionen

Zuerst wurde heiß diskutiert, wie viel denn nun für StudiVZ gezahlt wurde. Nun spekuliert man darüber wie viel einzelne Beteiligte mit dem Deal verdient haben. Dabei ist es gar nicht so schwer dies grob nachzuvollziehen.

Das Gründerteam hielt nach eigener Aussage Ende letzten Jahres noch die Mehrheit der Anteile am Unternehmen, also mindestens 50 Prozent. Sofort gezahlt wurde nach letzten Medienberichten Anfang diesen Jahres die stolze Summe von 50.000.000 Euro für 100 Prozent. Das ergibt wohl schon mal mindestens 25.000.000 für die Drei.

Weiterhin ist bekannt, dass der größte Risikokapitalgeber Ende des Jahres 15 Prozent des Unternehmens hielt. Somit also bis zu 7.500.000 Euro erhalten haben müsste. Bleiben bis zu 17.500.000 Euro für zehn weitere Anteilseigener übrig. Es ist also durchaus möglich, dass Einzelne mit einem frühen Investment von 5.000 Euro letzlich einen Verkaufspreis um die 1.750.000 Euro erziehlt haben. Da sind die vorsichtig geschätzten 2.000.000 Euro nicht mehr weit, warum auch nicht? Bei dieser Rechnung sind noch weiter mögliche 35.000.000 Euro Erfolgsprämie nicht berücksichtigt.

6 Reaktionen

  • CBS

    11.01.2007 10:10, Website

    Offensichtlich wurde das Weblog von StudiVZ nun auch noch gehackt, weswegen es derzeit nicht erreichtbar ist und nur der kurze Hinweis “Pause – Ene mene meck, der Blog ist kurz mal weg. Er kommt aber bald wieder – wir arbeiten dran.” erscheint. Deswegen führt der genannte Link zur Aussage der Gründer über die Anteilsverteilung derzeit “ins Leere”.

  • Melanie

    17.01.2007 21:26, Website

    Erst ist die Internetcommunity interessant für sämtliche Presseerzeugnisse, da die Firmeneigner größtenteils für negativ investigative Schlagzeilen sorgen und nun machen sie Furore, weil alle Welt wissen möchte wer hat denn nun welches Stück vom “großen Kuchen” erhalten. Ist es denn nicht eigentlich egal? Was hat der Normalbürger von dem exakten Wissen darüber, wer wieviel nun sein Eigenkapital nennen kann? Sollte man nicht eher seine Energie in einen eigenen Ausweg investieren und sich darüber den Kopf zerbrechen wie man vielleicht mit einer cleveren Lösung zu mehr Kapital kommt? Also lasst das Hirn arbeiten! ;)

  • rorido

    17.01.2007 23:37

    Mehr als 50% Anteil an was? Stimmrecht (über Stimmrechtaktien) oder effektiv 50% Kapitalbeteiligung… Diese Frage müsste man noch klären.

  • CBS

    18.01.2007 12:02, Website

    Ich gehe natürlich bei meiner Rechnung von Kapitalbeteiligung aus. Wie auch immer, es ist ja nur ein grobes Beispiel dafür, was möglich gewesen ist. Wie es sich nun genau verteilt, wissen nur die Beteiligten und das ist wohl auch besser so.

  • Christian Boris Schmidt » StudiVZ: Tokio Hotel der Web 2.0 Startup-Szene

    06.04.2007 10:44, Website

    [...] Etwas zu sagen hat Tokio Hotel auch nicht wirklich, genauso schwer nachvollziehbar scheint manchen ihr großer Erfolg. Umso passender ist wohl der Vergleich mit StudiVZ. Und wie es sich für “echte Popstars” gehört, wurde Dariani während des Interviews auch von “Groupies” belagert. Darunter Kolja, einer der glücklichen Geldgeber, und Flo, Holtzbrinck-Berater bei StudiVZ. Die Jungs hatten auf jeden Fall wie immer sichtlich Spaß… ;-) [...]

  • Samwers steigen bei Facebook ein

    15.01.2008 17:51, Website

    [...] die Jamba-Gründer mit zum Erfolg von StudiVZ beigetragen und damit gutes Geld verdient haben sollten, könnten die drei Brüder nun der deutschen Vorzeige-Community zum [...]