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50 Millionen für StudiVZ-Gründer

04.01.2007, Menschen, Wirtschaft, CBS 4 Reaktionen

Gestern überschlugen sich die Meldungen über den Verkauf von StudiVZ an Holtzbrinck und auch die Blogger heizten die anfänglichen Spekulationen weiter an. StudiVZ-Gründer Die Financial Times Deutschland brachte dann den wohl glaubwürdigsten Beitrag zum Thema Verkauf von StudiVZ. Demnach beträgt der Kaufbetrag insgesamt etwa 85 Millionen Euro. 50 Millionen gingen direkt an die Gründer Michael Brehm, Ehssan Dariani und Dennis Bemmann (im Bild v.l.n.r.), die wohl trotz Problemen in der Vergangenheit im Management verbleiben. Der Rest der Summe sei abhängig von bestimmten Zielen, die das Unternehmen erreichen muss.

Aber auch einige Businessangels scheinen ausgezahlt worden zu sein, wie zum Beispiel Kolja, der in seinem Blog darüber berichtet und das Geld in weitere Startups stecken will. In diesem Sinne herzlichen Glückwunsch und weiter viel Erfolg, auch wenn ich das Projekt weiter für extrem überbewertet halte. Man vergleiche den Deal mal mit denen aus der E-Commerce-Branche, wo Unternehmen teilweise bereits Millionenbeträge jährlich erwirtschaften und seit mehreren Jahren erfolgreich am Markt bestehen. So wie bei der Übernahme von Mentasys, wo die insgesamt 30 Millionen Euro dann wohl für Lycos Europe ein absolutes Schnäppchen waren.

4 Reaktionen

  • Christian Boris Schmidt » Web 2.0 für “alte Hasen”

    06.01.2007 12:38, Website

    [...] Mit dem Multimillionenverkauf des “Social Networks” StudiVZ ist der Hype um “Web 2.0″ endgültig auch in Deutschland angekommen. Es wird wieder Geld gezahlt, auch wenn keins verdient wird. Dabei sind die Ideen hinter diesem schönen, neuen Web meist nur alter Kaffee. [...]

  • rorido

    17.01.2007 23:33

    50 Millionen an die Gründer ist wohl Humbug… Da waren über 7 BA und VC’s beteiligt die wohl den grössten Teil am Kapital gebracht haben, und somit auch den grössten Teil des Verkaupreise einkassiert haben. Die Studies haben ja mit nichts angefangen =D

  • CBS

    18.01.2007 12:07, Website

    Das fand ich an der Berichterstattung auch missverständlich, deswegen hatte ich beigefügt, dass auch andere ausgezahlt wurden. Die FTD meinte wohl mit “Gründer” die bisherigen Gesellschafter. Trotzdem gehe ich davon aus, dass der Großteil des Geldes an die drei Initiatoren geflossen ist. Wie hoch die Anteile der Geldgeber war, ist ja zumindest teilweise bekannt.

  • Christian Boris Schmidt » StudiVZ: Tokio Hotel der Web 2.0 Startup-Szene

    05.04.2007 23:17, Website

    [...] Denn die laute Kritik hatte ihm und seinem Startup auch viel Aufmerksamkeit gebracht. Ob diese nun zum Erfolg beigetragen hat oder sich im Gegenteil vielleicht sogar negativ auf den letzlichen Kaufpreis auswirkte, bleibt umstritten. Viel Interessantes brachte das Interview sonst leider nicht mehr zum Vorschein. [...]