50 Millionen für StudiVZ-Gründer

Gestern überschlugen sich die Meldungen über den Verkauf von StudiVZ an Holtzbrinck und auch die Blogger heizten die anfänglichen Spekulationen weiter an. StudiVZ-Gründer Die Financial Times Deutschland brachte dann den wohl glaubwürdigsten Beitrag zum Thema Verkauf von StudiVZ. Demnach beträgt der Kaufbetrag insgesamt etwa 85 Millionen Euro. 50 Millionen gingen direkt an die Gründer Michael Brehm, Ehssan Dariani und Dennis Bemmann (im Bild v.l.n.r.), die wohl trotz Problemen in der Vergangenheit im Management verbleiben. Der Rest der Summe sei abhängig von bestimmten Zielen, die das Unternehmen erreichen muss.

Aber auch einige Businessangels scheinen ausgezahlt worden zu sein, wie zum Beispiel Kolja, der in seinem Blog darüber berichtet und das Geld in weitere Startups stecken will. In diesem Sinne herzlichen Glückwunsch und weiter viel Erfolg, auch wenn ich das Projekt weiter für extrem überbewertet halte. Man vergleiche den Deal mal mit denen aus der E-Commerce-Branche, wo Unternehmen teilweise bereits Millionenbeträge jährlich erwirtschaften und seit mehreren Jahren erfolgreich am Markt bestehen. So wie bei der Übernahme von Mentasys, wo die insgesamt 30 Millionen Euro dann wohl für Lycos Europe ein absolutes Schnäppchen waren.

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4 Antworten auf 50 Millionen für StudiVZ-Gründer

  1. Pingback: Christian Boris Schmidt » Web 2.0 für “alte Hasen”

  2. rorido sagt:

    50 Millionen an die Gründer ist wohl Humbug… Da waren über 7 BA und VC’s beteiligt die wohl den grössten Teil am Kapital gebracht haben, und somit auch den grössten Teil des Verkaupreise einkassiert haben. Die Studies haben ja mit nichts angefangen =D

  3. CBS sagt:

    Das fand ich an der Berichterstattung auch missverständlich, deswegen hatte ich beigefügt, dass auch andere ausgezahlt wurden. Die FTD meinte wohl mit “Gründer” die bisherigen Gesellschafter. Trotzdem gehe ich davon aus, dass der Großteil des Geldes an die drei Initiatoren geflossen ist. Wie hoch die Anteile der Geldgeber war, ist ja zumindest teilweise bekannt.

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