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Christian Boris Schmidt
CBS über Menschen, Medien, Wirtschaft im Internet
Ecato Werbemittel im Vergleich mit Relevance Ads und Self-Optimizing-Links
In einem kleinen Test haben wir mal bei einem eigenem Webprojekt über einen Adserver verschiedene kontextsensitive Werbeformen integriert. Die über knapp sechs Wochen mitten im Weihnachtsgeschäft gebuchte Reichweite entsprach der einer durchschnittlichen Website eines Affiliates. Die Auswertung ergab ein unerwartetes Ergebnis.
Die Inhalte waren sehr produktnah und umfassten ein Vollsortiment von Mode bis Technik, sodass gute Ergebnisse zu erwarten waren. Alle Banner wurden im Format “Medium Rectangle” (300×250 Pixel) in ständiger Rotation etwa gleichmäßig ausgeliefert. Der Adserver wurde mit der Open-Source-Software phpAdsNew betrieben. Wir haben die Ergebnisse natürlich nicht beeinflusst, da der Vergleich eigentlich auch nur für uns intern als Benchmark gedacht war. Wir waren selbst überrascht, als wir die Daten kürzlich zum ersten Mal ausgewertet haben.
Die Self-Optimizing-Links für Partner von Amazon.de erreichten eine Klickrate von durchschnittlich 0,32 Prozent. Da im Testzeitraum offenbar keine Verkäufe vermittelt wurden, ergab sich auch kein Verdienst. Die Relevance Ads vom eBay Partnerprogramm wurden in einem Verhältnis von 0,09 Prozent angeklickt. Der Verdienst lag insgesamt bei 0,17 EUR pro Klick (CPC), da neben 0,15 EUR CPC auch 0,10 EUR je Gebot über Affilinet vergütet werden. Effektiv ergab sich daraus dann eine Provision in Höhe von 0,16 EUR pro eintausend Bannereinblendungen (TKP). Die Werbemittel von Ecato hatten im Durchschnitt eine Klickrate von 0,50 Prozent, bei einem fixen CPC von 0,15 EUR, woraus ein TKP von 0,74 EUR resultierte.
Fairerweise muss Amazon.de noch zugestanden werden, dass sich die Verkaufsprovisionen von bis zu zehn Prozent des Nettowarenwerts, teilweise begrenzt auf 10 EUR je Bestellung, bei einem längeren Einsatz der Werbemittel sicher noch positiv auf den in unserem Test ausgebliebenen Verdienst ausgewirkt hätten. Dennoch würden diese bei einer anzunehmenden durchschnittlichen Verkaufsrate von einem Prozent selbst mit einer relativ hohen Provision von 10 EUR nur einen kalkulierten CPC von 0,10 EUR ergeben. Bei unserer Klickrate von 0,32 Prozent ergäbe das dann einen immernoch verhältnismäßig niedrigen TKP von 0,32 EUR, der unter Umständen auch noch durch Bestellstornierungen gemindert würde.
Unschlagbar war wieder einmal nur Google, auch wenn Adsense etwas außer Konkurrenz mitlief, da es sich nicht um reine Produktwerbung handelt. Hiermit erzielten wir eine Klickrate von 0,66 Prozent bei einem durchschnittlichen CPC von 0,18 EUR. Damit betrug der effektive TKP im Testzeitraum immerhin 1,20 EUR.
Es bleibt der Hinweis, dass es sich natürlich nicht um allgemeingültige Ergebnisse handelt. Im Einzelfall können die Raten und Verdienste sehr unterscheidlich ausfallen. Ein Vergleich lohnt sich in der Regel immer, auch wenn er etwas Aufwand bedeutet. In diesem Sinne freue ich mich auf weitere Erfahrungsberichte!
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Verbesserung der Klickraten bei Werbemitteln durch Rotation
25.10.2007 18:24, Website[...] Bei der Angabe von Suchworten bzw. der automatischen Suche (kontextsensitiv) werden die ausgegebenen Produkte jedoch weiter nicht zufällig sortiert. Denn in diesen Fällen sind wir der Auffassung, dass die Sortierung nach Relevanz die besten Ergebnisse auch im Sinne des Verdienstes hervorbringt, wie auch bereits vor einiger Zeit ein kleiner Vergleichstest ergab. [...]