Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag. Ich hatte es schon bei VisualOrgasm angekündigt, dass ich auch über das Abomodell von Blacksocks schreiben werde. Nun habe ich meine Testbestellung getätigt.
Dieser Beitrag ist natürlich wieder inhaltlich und qualitativ wie jeder andere meiner bisherigen Beiträge. Denn, auch wenn ich für den Aufwand über die Plattform meiner schweizer Kollegen bezahlt werde, kann ich frei über das Angebot und die Produkte von Blacksocks berichten.
Ich denke jeder kennt die Problematik mit verschwindenden Socken oder unvollständigen Paaren. Dieses Problem wollten die Gründer des schweizer Unternehmens Blacksocks beheben. Bereits 1994 hatten sie nach eigenen Angaben die Idee zum Sockenabo, das sie nun seit 1999 anbieten. Als Abonnent erhält man mehrmals im Jahr drei Paar schwarze Socken zugesandt. Mitlerweile bietet der Züricher Versender neben Kniestrümpfen und drei Sockenvarianten auch Unterwäsche an.
Ich finde die Idee, Waren des täglichen Gebrauchs im Abo anzubieten sehr einleuchtend. Ich kenne niemanden, der eine besondere Freude daran hat Toilettenpapier oder eben Socken zu kaufen. Im Grunde kauft man immer das gleiche, weil man es eben muss. Die Rennerei, zumindest nach neuen Socken, nimmt einem Blacksocks ab.
Was mir übrhaupt nicht gefällt ist die Website. Auch wenn es um “schwarze Socken” geht, empfinde ich so dunkle Seiten als unangenehm. Für Kunden aus Deutschland ist die standardgemäße Anzeige der Preise in Schweizer Franken abschreckend.
Um mir einen Eindruck über die Qualität der Socken zu machen, habe ich mit dem Gutschein, den ich als Blogger erhalten habe, ein Testpaar Wadensocken in meiner Größe bestellt. Der negative Gesamteindruck der Website spiegelt sich leider auch im Bestellprozess wider. Nach dem Hinzufügen des gewünschten Produktes zum Warenkorb kam ich ohne weiter ersichtlichen Hinweis zurück auf die Produktliste. Es wird auch kein aktueller Stand des Warenkorbs im Seitenkopf angezeigt, wie man das von anderen Onlineshops gewohnt ist.
Also konnte ich die Bestellung erst nach Klicken in der Navigation weiterführen, dann jedoch ohne Probleme. Allerdings ist mir während des Vorgangs nicht ein Mal die Wahl einer anderen Währung angeboten worden. Ohne meinen Gutschein, der keine Bezahlung nötig machte, hätte ich die Bestellung als deutscher Kunde also abgebrochen. Nun bin ich auf die baldige Lieferung gespannt und werde dann bei Gelegenheit weiter berichten…


Die Geschäftsidee ist wirklich nicht schlecht, wenn auch nicht neu. Wenn ich allerdings Abomodell höre, muss ich immer daran denken wie alt ich wohl werde
Ja, der “Customer Life Cycle” ist bei Abomodellen besonders interessant…
klasse Story
, ist aber so ein schweizer Pay-Problem, bei ricardo.ch läuft die Bezahlung auch nur über CHF!
best,
Jens
http://www.berlinstartup.de